OGURA
DOJO

Was ist Karate

Ursprüngliches Ziel von Karate war es eine bedrohliche Situation zu überstehen. Dazu war es notwendig seine vorhandenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten optimal zu nutzen. Von entscheidender Bedeutung war sicher ein gutes Selbstbewußtsein und die nötige Entschlossenheit. Ich glaube Karate sollte wieder diese Einstellung vermitteln.

Bewegungen im Karate basieren auf physikalischen Grundgesetzen, dies sollte man bei seinen Techniken optimal für sich ausnutzen. Geistig sollte man konzentriert und trotzdem flexibel sein. Optimalen Erfolg verspricht wahrscheinlich nur das harmonische Zusammenspiel sehr vieler physischer, psychischer und mentaler Faktoren. Daher ist absolute Perfektion nicht zu erreichen.

Ich glaube auch ausserhalb des Karate sollte man seine gegebenen Fähigkeiten optimal nutzen und Aufgaben mit der entsprechenden Einstellung angehen. Der vielzitierte Respekt kommt dann von allein und zwar vor sich selbst.

Christian Hintermeier - Schüler im Ogura Dojo

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Karate Kinder Training Tus Traunreut Ogura Dojo

Kinder- und Jugendtraining im Karate

Jeden Mittwoch von 17.00 – 18.30 Uhr bieten wir im TuS Traunreut ein Training für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren an. Viele werden sagen, warum erst mit 8 Jahren? Als langjährige Trainerin in dem Bereich möchte ich einige Gründe hierfür nennen.

Viele Vereine bieten schon ab 4 Jahre an Karate zu lernen. Hier hat sich das Training langsam zur Spielstunde entwickelt. Karate ist definitiv eine Kampfsportart bzw. eine Kampfkunst. Es enthält komplexe Bewegungsabläufe, die viel Hand- und Beinkoordination beinhalten. Kinder müssen für ihr Handeln auch Verantwortung übernehmen, denn sie lernen Angriffs- und Verteidigungstechniken, die sie im Alltag nicht verwenden dürfen. Lernt ein 4jähriger einen Fußstoß, so wird er in zu Hause oder im Kindergarten ausprobieren, meist mit der Aussage: „ich kann Karate“. Gerade das sollte vermieden werden.

Es gibt einen guten Grundsatz der allgemein gültig ist: man kann nur einen Schritt nach dem anderen tun!

  1. Erst kommt die Spielphase – spielerisches lernen (Ball spielen, im Freien toben und auch Kinderturnen eignet sich hier hervorragend )
  2. Dann kommt die Lernphase- Schuleintritt. Bewegungsabläufe sowie die Konzentrationsfähig-keit werden komplexer.

Ältere Kinder und auch Jugendliche verstehen sehr wohl, worum es im Karate geht nämlich um eine reine Selbstverteidigung im ursprünglichen Sinn. Es dient am Anfang dazu die Koordination, Konzentration und das Selbstbewusstsein zu fördern. Später wird Mancher entdecken, wie und warum die Technik im Karate funktioniert und auch warum sie so effektiv ist.

Karate enthält nicht nur Techniken sondern auch Rituale wie z.B. die Begrüßung und Verabschiedung eines jeden Trainings, bei Partnerübungen und in der Kata. Diese Rituale geben dem Training einen gewissen Rahmen und verlangen Disziplin. Dabei versuchen wir den Schülern Höflichkeit, Respekt und gegenseitige Achtung zu vermitteln und ein gewisses Maß an Verantwortung zu übernehmen. Bei all diesen wichtigen Aspekten sollten wir aber nicht vergessen, dass es den Kindern und Jugendlichen auch Spaß machen sollte. Darum wird das Training vielseitig und abwechslungsreich gestaltet. Nach all diesen Überlegungen und auch Erfahrungen haben wir Karatekas vom TuS Traunreut beschlossen die Altersgrenze auf 8 Jahre festzulegen.

Auch liegt die Verantwortung ab welchem Alter ich mein Kind Karate lernen lasse immer bei den Eltern und dem Verein.

Karate ist eine Kampfkunst.

Uli Geuder – 4. DAN Karate Tengu-Ryu